Fiji – Into The Blue

Ein Video nachträglich

 

 

Mit meinem Abstecher in die Südsee hatte sich ein lang gehegter Traum erfüllt. Schon in meiner Jugend saß ich über einen bebilderten Atlas und geriet beim Anblick der Palmen und des klaren blauen Wassers ins Schwärmen. Eine große Sehnsucht kam damals in mir auf. Diese Sehnsucht ist nun etwas gestillt – aber wirklich nur etwas.
Da ich mich schon in Australien für das Schnorcheln begeistern konnte, wollte ich auch in Fidschi die Unterwasserwelt ein wenig erkunden. Also kurzerhand eine Tour gebucht und schon einen Tag später blies mir der Wind an Deck unseres Bootes um die Nase. Irgendwann machten wir dann vor einer kleinen Insel fest und landeten im Beiboot an.
Es war einfach wieder bezaubernd in diese blaue Welt, diesen ganz eigenen Kosmos einzutauchen. Als ich da einmal so ganz ruhig im Wasser trieb, da sammelten sich die Zebrafische um mich herum und begannen an mir zu knappern. Auch Haie fanden sich ein. Angst war aber unbegründet, handelte es ich nur um Schwarzspitzenriffhaie und für den Menschen sind diese völlig ungefährlich. Als sich eine ganze Truppe von jungen Riffhaien im seichten Wasser zum Mittagessen versammelte, sollte man es aber besser unterlassen zu versuchen, diese mit der Hand zu füttern. Wie schnell können da mal die Finger ab sein? Hier war Gott sei Dank nichts passiert.
Wie man im letzten Teil des Videos sehen kann, braucht man nicht immer weit aufs Wasser hinausfahren. Hüfttief im Wasser an der Südküste Suvas stehend, fand ich dort kleine Korallenkolonien, die den Fischen Schutz und Nahrung bieten. Und da steh ich nun im Wasser und bin einfach nur fasziniert.

Pacific Rhythm

Schwing die Hüften, klatsch in die Hände und bewege deinen Körper zu den heißen Beatz! So geht Folklore heute. Mit sichtlich viel Spaß und Energie haben die Jungs und Mädels aus Fidschi und Samoa den Reisenden etwas Unterhaltung geboten. Die gute Laune hat angesteckt und so zuckt es auch mir immer noch im Hintern, wenn ich die Musik höre.

 

Freiheit

Der Konfirmationstag steht vor der Tür und in den Jenaer Kirchengemeinden lautet das diesjährige Motto „Freiheit“. Eine Freundin und ehemalige Studienkollegin fragte mich, ob ich nicht ein Video zum Thema Freiheit machen könne, in dem ich meine persönlichen Gedanken zu diesem Begriff teile. Sehr gern komme ich dieser Bitte nach.
Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden… Alles Gute und Gottes Segen!

 

Ich brauche eine neue Kamera

Nach über 40.000 mal Auslöserdrücken in den letzten vier Jahren, gibt meine SONY DSC HX400V nun so langsam aber sicher den Geist auf. Hitze wie Kälte, Luftfeuchtigkeit, Staub und vieles mehr hat meiner Kamera gut zugesetzt. Sie musste die letzten 20.000 Kilometer viel leiden. Der Bildstabilisator ist nun zum wiederholten Male defekt, nachdem ich ihn schon vor eineinhalb Jahren in Bangkok hab reparieren lassen und so ist an Fotos mit weitem Zoom oder gar Videos nicht mehr zu denken. Das Display blitzt nur noch rot und grün auf. So macht das Fotografieren und Filmen keine Freude mehr und es macht es auch schwieriger, für euch meine Eindrücke dieser Welt in Bild festzuhalten.
Es ist also an der Zeit, mir eine neue Kamera zuzulegen. Es soll wieder eine SONY sein und ich liebäugle mit der Alpha6000, eine spiegellose Kamera mit Wechselobjektiven. Die hat sehr gute Kritiken, ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis und dient vollkommen meinen Anforderungen.
Da das mit dem Geld bei Weltenbummlern immer so eine Sache ist, habe ich via GoFoundMe  eine Spendenkampagne gestartet und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich in dieser Sache etwas unterstützen könntet.
Natürlich ist es auch möglich via PayPal zu spenden an oder direkt per Überweisung (da fallen keine Gebühren an) Rico Reißmann, IBAN: DE 09 8302 0087 0020 7948 52, BIC: HYVEDEMM463
Vergesst nicht euren Namen und Adresse in den Verwendungszweck einzufügen. Als Dankeschön sende ich wie immer gern eine Postkarte.

From Fiji to Fuji

Ich melde mich wieder aus dem fernen Japan. Seit zwei Wochen bin ich nun schon hier und der Klimawechsel, vom tropischen Fidschi und Samoa hin ins Land der aufgehenden Sonne, welches gerade aus dem Winterschlaf erwacht, machte mir etwas zu schaffen. Ich glaube auch, dass ich der einzige Typ bin, der hier mit kurzen Hosen herumläuft. Nichtsdestotrotz konnte das Timing nicht besser sein, denn die Kirschblüte ist im vollen Gange. Für die Japaner wieder ein Highlight und auch ich erfreue mich daran.

 

 

Bis Anfang Juni werde ich wieder in dem kleinen Ort Minobusan verweilen und das erlebte der letzten Monate verarbeiten und einiges an Material aufarbeiten. Ich bin sehr dankbar hierher kommen zu können, in diesen kleinen verschlafenen Ort. Obwohl… So verschlafen ist er gar nicht. Es sind Ferien und tagsüber sind die ohnehin schon engen Straßen voll mit Pilgern und Touristenscharen. Gut, dass meine Unterkunft, ein Shukubo (Tempelgasthaus) etwas entfernt von all dem Trubel liegt.

Hier wird in den kommenden Wochen nicht viel passieren und so wird es auch im Blog etwas ruhiger werden. Ich werde aber hin und wieder ein paar Bilder posten. Besonders freue ich mich, wenn ich den Fuji bald wieder vor mir sehe. Ich liebe diesen Berg.

Holzklasse

Wer Samoa besucht, der kommt um eine Fahrt in den alten Bussen nicht herum. Das sind noch so richtige Dreckschleudern aber da Geld für moderne Transportmittel knapp ist, werden diese alten Kisten immer in Schuss gehalten. Das Interieur ist schlicht. Man sitzt auf alten Holzbänken. Überhaupt ist die ganze Kabine aus Holz. Und Fenster? … Was für Fenster? Der frische Fahrtwind braust einem ständig um die Nase und sollte es regnen, dann werden entweder Planen heruntergelassen oder man schiebt eine Plexiglasscheibe nach oben.

 

Riesenmuscheln

Das Beste was man hier im Südpazifik machen kann ist wohl Schnorcheln oder (wer will) tauchen. Ich habe ja jetzt schon ein paar Spots erkundet und keiner ist wie der andere. Die Vielfalt von Riffen und deren Bewohner ist einfach nur riesig.

Gestern besuchte ich ein Schutzgebiet für Riesenmuscheln. Gleich in Ufernähe besorgte ich mit Maske und Schnorchel und rein ging es ins Wasser. Gleich zu Beginn machte ich meine erste Begegnung mit einer großen Meeresschildkröte und schwamm ein paar Meter neben ihr her. Meine Gastgeberin sagte mir später, dass nur die glückvollen Menschen eine Schildkröte zu sehen bekommen.

In den mit Bojen abgesteckten Bereich musste ich erst einmal nach den Riesenmuscheln suchen. Irgendwann wurde das Wasser kalt. Ein Bach aus den Bergen mündet in das Meerwasser. Beim Vermischen entstehen viele Schlieren die einem die Sicht schwer machen können. Aber genau hier ist der Platz, wo die Muscheln gut gedeihen. Die ständige Strom an Partikeln aus dem Bachwasser versorgt die Muscheln mit Nahrung die sie herausfiltern.

Die größten Exemplare schätze ich auf eineinhalb Meter Breite. Je nachdem wie das Licht auf sie fällt, schimmern sie in leuchtenden Farben. Ich habe viele Bilder mitgebracht. Ich hoffe sie faszinieren euch genauso wie mich?!

 

Fale

Wieder – oder immer noch – bin ich von der Südsee total begeistert. Die Insel Upolu mit ihren schroffen Bergen hat es mir wohl besonders angetan. Bilder, wie man sie wohl nur aus Büchern und Reiseprospekten kennt. Hier werden Südseeträume wahr.

Mit dem Bus und per Anhalter bin ich heute über die Insel gefahren. Der erste Stopp war am Falefa-Wasserfall. Der Wasserfall selbst war gar nicht so spektakulär aber der angelegte Garten ließ einen Blick in die hiesige tropische Flora gewähren. 

 


Über einen kleinen Bergpass weiter in Richtung Südküste, ist ein Halt am So-Tua Ocean Trench für jeden Inselbesucher ein Muss. Ein tiefes Loch, von Gezeiten und Wellen ausgespült eröffnet ein außergewöhnliches Badevergnügen. Das tieftürkisblaue Wasser steht im Kontrast zu den dunklen Felsen. Vorher muss man sich jedoch eine steile Leiter herunterwagen. Und dann… Ein beherzter Sprung ins nicht wirklich kühle Nass. Hier könnte man den ganzen Tag die Seele baumeln lassen aber ich wollte dann doch noch etwas Strand.

 


Einige Reisende haben mir empfohlen, die Nacht in einem Fale zu verbringen. Das sind kleine, zu allen Seiten offene Hütten. So suchte ich mir ein kleines Fale-Resort und direkt am Strand gelegen, mit einer vorgelagerten Insel, hätte es wohl nicht perfekter sein können. Ein ganz besonderes Feeling hier zu schlafen mit der Meeresbriese um die Nase. Als ich dann heute Morgen meine Augen öffnete und meinen Blick über das Kissen durch das Moskitonetzt auf die Palmen und das Meer richtete, da war alles andere ganz weit weg