Gold Coast

Maaaan hab ich Muskelkater. Ich bin echt aus der Übung aber das wird schon wieder.

Als erstes hab ich aber ein paar Bilder aus dem Lamington National Park. Ja, ich war schon wieder da. Meine Gastfamilie in Tamborine hatte einen Tagesausflug unternommen und ich war natürlich mit dabei. Bin immer wieder begeistert von der ganzen Szenerie.

 

 

Runter von Tamborine Mountain bin ich nun an der Gold Coast. Palm Beach ist das Zuhause der Eltern meines ehemaligen Rugby-Teamkollegen Darren. Chris und Bob sind so lieb, mich für zwei Nächte zu beherbergen und etwas rundzuführen. Eine hübsche Gegend hier. Da würde ich glatt bleiben wollen.

 

Wieder in den Startlöchern

Zurück in Australien. Zurück in Tamborine Mountain. Als ich vor zwei Tagen die Garage meiner Gastfamilie öffnete, da wurde mir etwas schwer ums Herz. Da stand er – mein Wagen. Ein wenig eingestaubt stand er da verlassen. Die letzten vier Monate erinnerte mich nur wenig an meinen Trip und nun bei diesem Anblick holte mich alles wieder ein. Zu ahnen, was an Hürden wieder vor mir liegt, alle Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Da bliesen sich meine Wangen ganz weit auf. Aber unter diese Schwere mischt sich natürlich auch Vorfreude. Immerhin liegt auch wieder viel Abenteuer vor mir.

Heute habe ich dann noch meine Route kurzfristig geändert. Auf meinem Weg nach Melbourne werde ich Sydney komplett auslassen und durch das Inland laufen. Kein lauter Highway, keine Städte und Siedlungen die sich aneinanderreihen. Einfach mal von der Küste weg. Stattdessen offene Weite und viel Farmland. Ein bisschen Einsamkeit. So kalt die Nächte im australischen Winter auch sein werden, so hoffe ich in ein paar sternenklaren Nächten am Lagerfeuer sitzen zu können.

Es wird wundervoll werden.

 

Morgen geht’s los. Wünscht mir Glück!

Beautiful Samoa

Ein Video nachträglich

 

So und hier ist jetzt noch das letzte Video aus der Südsee. Samoa hatte es mir wirklich schwer angetan. Etwas Wehmut machte sich in mir auf, als der Flieger wieder abhob. Ich wäre zu gern länger geblieben.

 

 

Fiji – Into The Blue

Ein Video nachträglich

 

 

Mit meinem Abstecher in die Südsee hatte sich ein lang gehegter Traum erfüllt. Schon in meiner Jugend saß ich über einen bebilderten Atlas und geriet beim Anblick der Palmen und des klaren blauen Wassers ins Schwärmen. Eine große Sehnsucht kam damals in mir auf. Diese Sehnsucht ist nun etwas gestillt – aber wirklich nur etwas.
Da ich mich schon in Australien für das Schnorcheln begeistern konnte, wollte ich auch in Fidschi die Unterwasserwelt ein wenig erkunden. Also kurzerhand eine Tour gebucht und schon einen Tag später blies mir der Wind an Deck unseres Bootes um die Nase. Irgendwann machten wir dann vor einer kleinen Insel fest und landeten im Beiboot an.
Es war einfach wieder bezaubernd in diese blaue Welt, diesen ganz eigenen Kosmos einzutauchen. Als ich da einmal so ganz ruhig im Wasser trieb, da sammelten sich die Zebrafische um mich herum und begannen an mir zu knappern. Auch Haie fanden sich ein. Angst war aber unbegründet, handelte es ich nur um Schwarzspitzenriffhaie und für den Menschen sind diese völlig ungefährlich. Als sich eine ganze Truppe von jungen Riffhaien im seichten Wasser zum Mittagessen versammelte, sollte man es aber besser unterlassen zu versuchen, diese mit der Hand zu füttern. Wie schnell können da mal die Finger ab sein? Hier war Gott sei Dank nichts passiert.
Wie man im letzten Teil des Videos sehen kann, braucht man nicht immer weit aufs Wasser hinausfahren. Hüfttief im Wasser an der Südküste Suvas stehend, fand ich dort kleine Korallenkolonien, die den Fischen Schutz und Nahrung bieten. Und da steh ich nun im Wasser und bin einfach nur fasziniert.

Pacific Rhythm

Schwing die Hüften, klatsch in die Hände und bewege deinen Körper zu den heißen Beatz! So geht Folklore heute. Mit sichtlich viel Spaß und Energie haben die Jungs und Mädels aus Fidschi und Samoa den Reisenden etwas Unterhaltung geboten. Die gute Laune hat angesteckt und so zuckt es auch mir immer noch im Hintern, wenn ich die Musik höre.

 

Freiheit

Der Konfirmationstag steht vor der Tür und in den Jenaer Kirchengemeinden lautet das diesjährige Motto „Freiheit“. Eine Freundin und ehemalige Studienkollegin fragte mich, ob ich nicht ein Video zum Thema Freiheit machen könne, in dem ich meine persönlichen Gedanken zu diesem Begriff teile. Sehr gern komme ich dieser Bitte nach.
Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden… Alles Gute und Gottes Segen!

 

Ich brauche eine neue Kamera

Nach über 40.000 mal Auslöserdrücken in den letzten vier Jahren, gibt meine SONY DSC HX400V nun so langsam aber sicher den Geist auf. Hitze wie Kälte, Luftfeuchtigkeit, Staub und vieles mehr hat meiner Kamera gut zugesetzt. Sie musste die letzten 20.000 Kilometer viel leiden. Der Bildstabilisator ist nun zum wiederholten Male defekt, nachdem ich ihn schon vor eineinhalb Jahren in Bangkok hab reparieren lassen und so ist an Fotos mit weitem Zoom oder gar Videos nicht mehr zu denken. Das Display blitzt nur noch rot und grün auf. So macht das Fotografieren und Filmen keine Freude mehr und es macht es auch schwieriger, für euch meine Eindrücke dieser Welt in Bild festzuhalten.
Es ist also an der Zeit, mir eine neue Kamera zuzulegen. Es soll wieder eine SONY sein und ich liebäugle mit der Alpha6000, eine spiegellose Kamera mit Wechselobjektiven. Die hat sehr gute Kritiken, ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis und dient vollkommen meinen Anforderungen.
Da das mit dem Geld bei Weltenbummlern immer so eine Sache ist, habe ich via GoFoundMe  eine Spendenkampagne gestartet und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich in dieser Sache etwas unterstützen könntet.
Natürlich ist es auch möglich via PayPal zu spenden an oder direkt per Überweisung (da fallen keine Gebühren an) Rico Reißmann, IBAN: DE 09 8302 0087 0020 7948 52, BIC: HYVEDEMM463
Vergesst nicht euren Namen und Adresse in den Verwendungszweck einzufügen. Als Dankeschön sende ich wie immer gern eine Postkarte.

From Fiji to Fuji

Ich melde mich wieder aus dem fernen Japan. Seit zwei Wochen bin ich nun schon hier und der Klimawechsel, vom tropischen Fidschi und Samoa hin ins Land der aufgehenden Sonne, welches gerade aus dem Winterschlaf erwacht, machte mir etwas zu schaffen. Ich glaube auch, dass ich der einzige Typ bin, der hier mit kurzen Hosen herumläuft. Nichtsdestotrotz konnte das Timing nicht besser sein, denn die Kirschblüte ist im vollen Gange. Für die Japaner wieder ein Highlight und auch ich erfreue mich daran.

 

 

Bis Anfang Juni werde ich wieder in dem kleinen Ort Minobusan verweilen und das erlebte der letzten Monate verarbeiten und einiges an Material aufarbeiten. Ich bin sehr dankbar hierher kommen zu können, in diesen kleinen verschlafenen Ort. Obwohl… So verschlafen ist er gar nicht. Es sind Ferien und tagsüber sind die ohnehin schon engen Straßen voll mit Pilgern und Touristenscharen. Gut, dass meine Unterkunft, ein Shukubo (Tempelgasthaus) etwas entfernt von all dem Trubel liegt.

Hier wird in den kommenden Wochen nicht viel passieren und so wird es auch im Blog etwas ruhiger werden. Ich werde aber hin und wieder ein paar Bilder posten. Besonders freue ich mich, wenn ich den Fuji bald wieder vor mir sehe. Ich liebe diesen Berg.